Mosaïque  | 2006
Bauträgerwettbewerb Alliiertenstraße, 1020 Wien  | Alliiertenstraße, 1020 Wien


Bei dem von Wohnfonds Wien ausgeschriebenen Bauträgerwettbewerb werden die Inhalte des Frauenwohnprojektes ro*sa zum ersten Mal räumlich umgesetzt. Das funktional - räumliche Konzept schafft Flexibilität für einen Mix aus unterschiedlichsten Wohnungstypen, die den konkreten Anforderungen der kommenden NutzerInnen entsprechen. Durch das Fehlen querliegender Schoten können verschieden große Wohnungen beliebig nebeneinander angeordnet werden. Die Wohnungen selbst können loftartig als Einraumwohnung genutzt oder in einzelne Zimmer unterteilt werden. Großzügige, mit Wind-, Sonnen- und Blickschutz versehene Loggien erweitern den Privatraum. Die innenliegende, von mindestens drei Seiten belichtete Erschließungsstraße bildet den Kommunikationsmittelpunkt. Sie ist großzügig dimensioniert, um auch Mehrfachnutzungen als Spielraum und Treffpunkt zu ermöglichen. Über Kaskadentreppen wird ein kommunikatives Erleben des gesamten Hauses möglich, über Gemeinschaftsräume öffnet sich die Kommunikationsstraße wiederholt und bietet immer neue Ausblicke in die Stadt. Parallele Funktions- und Konstruktionsbänder (Freiraum-, Wohn-, Service- und Kommunikationsband) minimieren Nebenräume, maximieren Wohn- und Freiraumzonen und ermöglichen eine flexible Einteilung in verschiedene Wohnungstypen. Bei Wohnungen mit mehr als einem Zimmer wird ein zweiter Eingang vorgesehen, der älteren Kindern ein eigenständiges Wohnen bzw. eine Untervermietung oder Nutzung als Büro ermöglicht. Offene und zentral gelegene Küchen werten die Reproduktionsarbeit auf. Sie sind entweder in der Servicezone oder im Wohnraum angeordnet. Alle Zimmer sind neutral zugeschnitten.



Projektdaten
Bauherr:  Wien Süd
Planung:  Köb&Pollak Architektur
Freiraumplanung:  Auböck + Kárász
Nutzfläche:  3.763 m²
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